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T-Systems erhält Forschungsförderung für innovatives Gesundheitsprojekt

Wien, 7. Mai 2008
Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft genehmigt die Forschungsförderung für das Projekt „Problemorientierte Dokumentation im Gesundheitswesen“ von T-Systems. Ziel ist es, einen Kodierungs- und Dokumentationsassistenten zu erstellen, der in bestehende Krankenhaussysteme integriert werden kann. Der Assistent ermöglicht die übersichtliche Darstellung der Krankengeschichte und reduziert den Dokumentationsaufwand.
„Wir beschäftigen uns seit einiger Zeit mit der Optimierung des klinischen Dokumentationsprozesses. Im Zentrum unserer Überlegungen stehen zwei Ziele: Einerseits eine bessere Unterstützung des notwendigen Dokumentationsaufwandes für die Ärzte und andererseits eine übersichtliche Darstellung des Verlaufs des Problems des behandelten Patienten“, so Georg Obermeier, Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Systems in Österreich.
Mit der „Problemorientierten Dokumentation“ stellt T-Systems Ärzten ein Werkzeug zur Verfügung, dass die medizinische Dokumentation von Patienten individuell unterstützt und bestehende Implementierungen klinischer Informationssysteme noch leistungsfähiger macht. Das geförderte Gesundheitsprojekt ist speziell auf die Anforderungen der komplexen Arbeitsabläufe von Krankenhäusern zugeschnitten. Im Detail ermöglicht das neue System in Routinefällen eine zeitsparende und strukturierte Behandlungsdokumentation. Bei jeder Diagnose wird die angewandte Therapie anonymisiert gespeichert. Bei der nächsten auftretenden identischen Diagnose zeigt das System die bereits angewandte Behandlungsmethode als Therapievorschlag.  Ärzte werden bei der medizinischen Dokumentation besser unterstützt und der administrative Aufwand wird reduziert. Weitere Vorteile liegen in der erwarteten Qualitätsverbesserung bei der Dokumentation und dem Know-how-Transfer zwischen den Medizinern: Es kommt zu einem Austausch von situationsbezogenem Know-how innerhalb der Ambulanz sowie über Ambulanz- und Krankenhausgrenzen hinweg. Darüber hinaus stehen nicht mehr administrative Fälle oder die Krankengeschichte im Vordergrund, sondern der Patient und sein Behandlungsverlauf.
Eine Benutzeroberfläche für Ärzte soll in einer Kooperation mit der TU Wien und der MedUni Graz entwickelt werden.
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