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Glossar
Glossar S-Z
S
SBmedS
SBmedS (Server based medical Solution) ist eine von T-Systems entwickelte Lösung für Gesundheitseinrichtungen. SBmedS ermöglicht es, dass sich das medizinisches Personal einfach und sicher an jeder beliebigen Arbeitsstation mittels digitaler Erkennungskarte (Smart Card) anmelden und personalisierte Anwendungen ortsunabhängig abrufen kann.
Seamless Communication
Seamless Communication steht für "nahtlose" Kommmunikation. Dies bezieht sich zum einen auf die zunehmende Integration der Festnetz- und Mobilfunk-Technologie (was häufig auch mit Fixed mobile Convergence (FMC) bezeichnet wird), zum anderen auch auf die Integration von IT-basierter und analoger Kommunikationstechnologie. Seamless Communication bedeutet somit die Möglichkeit, einfach und komfortabel übergreifend über verschiedene Technologien kommunizieren zu können.
Service Level Agreement
kurz: SLA. Dieses fomal vereinbarte Dokument, das in der Regel Vertragsbestandteil einer ICT-Dienstleistung ist, legt quantitative (oder qualitative) Messgrößen fest, die regelmäßig zur Überprüfung eines Service ermittelt werden. Das SLA enthält dabei alle notwendigen Regelungen und Verantwortlichkeiten. Typische SLAs beschreiben z.B. Betriebszeiten oder Verfügbarkeiten.
SOA
Der Begriff Serviceorientierte Architektur (SOA) oder englisch Service Oriented Architecture, auch dienstorientierte Architektur, ist ein Managementkonzept und setzt erst in zweiter Linie ein Systemarchitekturkonzept voraus:
Das Managementkonzept strebt eine an den gewünschten Geschäftsprozessen ausgerichtete Infrastruktur an, die schnellauf veränderte Anforderungen im Geschäftsumfeld reagieren kann.
Das Systemarchitekturkonzept sieht die Bereitstellung fachlicherDienste und Funktionalitäten in Form von Services vor.
Ein Service ist in diesem Kontext als eine Funktionalität definiert, die über eine standardisierte Schnittstelle in Anspruch genommen werden kann. Er ist damit eine spezielle Ausprägung des bekannten Konzepts der Softwarekomponente.
SOX
Unternehmen an US-Börsen müssen die Vorgaben des Sarbanes-Oxley Act (SOX) erfüllen. Der im Jahr 2002 verabschiedete SOX verlangt die Prüfung und Dokumentation des internen Kontrollsystems (IKS). Nach vielen Finanzskandalen börsennotierter Unternehmen soll so in Zukunft die Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung garantiert und eine Datenmanipulation ausgeschlossen werden. Die amerikanische Börsenaufsicht fordert diesen Bericht erstmals für das am 15. Juli 2006 endende Geschäftsjahr. Der SOX betrifft auch Firmen, die mit US-Firmen Geschäfte machen.
Supply Chain
zu deutsch: Lieferkette, auch logistische Kette oder Wertschöpfungskette in einem unternehmensübergreifenden Versorgungs- oder Wertschöpfungprozess. Die Wertschöpfungkette beginnt mit der Erzeugung der Rohstoffe, geht weiter über verschiedene Produktions- und Transportstufen über die Handelsstufen bis zum Endverbraucher. In dieser Kette sind viele verschiedene Unternehmen mit unterschiedlichen IT-Systemen beteiligt. Wenn in der Supply Chain Unternehmen stufenübergreifend vernetzt sind, wird das als Wertschöpfungsnetz bezeichnet. Der Großteil des Informationsaustausches eines Wertschöpfungsnetzes erfolgt dabei über sogenannte Enterprise Resource Planning Systeme (ERP) der Unternehmen.
V
Video on demand
Kurz VOD ist ein multimedialer Dienst, der es Teilnehmern ermöglicht, zu einem beliebigen Zeitpunkt aus einer angebotenen Menge von Videos (wie Spielfilmen, Lehrmodulen oder Musik-Clips) ein Video auszuwählen und abzuspielen. Die Inhalte sind in vernetzten Video-Servern komprimiert gespeichert und werden meist über ein breitbandiges Netz (Internet) übermittelt und auf dem Fernseher oder einem anderen geeigneten Gerät abgespielt. Im TV Markt wird VOD oft als kostenpflichtiger "pay per view"- (Bezahlung pro Abruf) oder Abonnement- (Bezahlung auf zeitraumbezogener Vertragsbasis) Service angeboten.
Voice over IP
Voice over IP (kurz: VoIP), ist die Zusammenführung von Sprache und Daten auf einer gemeinsamen Infrastruktur (TCP/IP-Protokoll). Man versteht darunter das Telefonieren über Computernetzwerke, und zwar Datennetze, die mit dem weit verbreiteten Internet-Protokoll (IP) arbeiten. Die VoIP-Technologie nutzt die bisher vorhandenen Leitungs-Ressourcen deutlich effizienter aus. Hierdurch sinken die Gesprächskosten. Zudem können IT-Anwendungen und Telefonie dank gemeinsamer Netz-Infrastruktur besser zusammenarbeiten.
VPN
Ein Virtual Private Network, deutsch: Virtuelles Privates Netz, ist ein Kommunikationsnetz, das zum Transport privater Daten ein öffentliches Netz nutzt. Die Verbindung über das öffentliche Netz läuft dabei durch so genannte Tunnel und wird üblicherweise verschlüsselt. Allerdings bedeutet der Begriff „Private“ nicht zwangsläufig, dass es sich um eine verschlüsselte Übertragung handelt. Die heute gebräuchliche Interpretation für VPNs sind die IP-VPNs, bei denen die Teilnehmer über IP-Tunnel verbunden sind.
T
Telematik
Kompositum aus Telekommunikation und Informatik. Forschungsbereich, der sich mit der wechselseitigen Beeinflussung und Verflechtung verschiedener nachrichtentechnischer Disziplinen befasst, insbesondere mit den auf den gleichen Basistechnologien (Digitaltechnik, Halbleitertechnologie, Mikro- und Optoelektronik) beruhenden Gebieten der elektronischen Informationsverarbeitung und der Telekommunikation. Als spezielles Gebiet der Telematik entwickelten sich in den letzten Jahren die Verkehrstelematik und die darauf aufbauenden Dienste, die für mehr Sicherheit, Effizienz, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit im Verkehr sorgen. Hierbei spielen die satellitengestützte Ortungs- und Navigationssysteme (z.B. GPS, GLONASS, Galileo) zur Standortbestimmung und Routenaufzeichnung eine immer größere Rolle.
Time-to-Market
Der Begriff beschreibt die Dauer von der Produktentwicklung bis zur Platzierung des Produkts am Markt. In diesem Zeitraum entstehen für das Produkt Kosten, es erwirtschaftet aber keinen Umsatz. Da ein geringerer Time-to-Market Wert einen Wettbewerbsvorteil bedeutet, ist dies eine wichtige Kenngröße in vielen Unternehmen.
Total Cost of Ownership
kurz: TCO steht für die "Gesamtkosten des Eigentums". Es ist ein von der Unternehmensberatung Gartner entwickeltes Kalkulationssverfahren, das Verbrauchern und Unternehmen dabei helfen soll, alle anfallenden Kosten von Investitionsgütern zu ermitteln. Das Abrechnungsmodell enthält nicht nur die üblichen Anschaffungskosten der Infrastruktur, sondern berücksichtigt auch alle mit der Nutzung verundenen Kosten (Energiekosten, Reparatur, Wartung) der betreffenden Komponenten. Es wird insbesondere in der IT Branche angewand und die Gesamtkosten von Software und Hardwareinvestitionen zu ermitteln.
W
WAN
Wide Area Networke (Weitverkehrsnetze) sind für die Sprach- oder Datenübertragung über weite Strecken hinweg konzipiert. Die Konzeption solcher Netze wird im Wesentlichen durch das Dienstangebot geprägt. So eignet sich das klassische analoge Fernsprechnetz ebenso wie ISDN für die Telefonie. Dagegen wurden die öffentlichen Datenpaketnetze für Datenübertragungsdienste konzipiert.
WIMAX
Worldwide Interoperability for Microwave Access, Synomym für den Standard IEEE 802.16. Oberbegriff für drahtlose Zugangssysteme (bzw. deren Luftschnittstellen) zu Breitbandnetzen. Die WiMAX-Technologie ist aufgrund ihrer Reichweite und ihrer hohen Bitraten in der Lage, Unternehmen und Privathaushalten einen drahtlosen stationären Breitbandzugang zum Internet und zu anderen Breitbandnetzen zu verschaffen. Eine mobile Variante ist besonders für Unternehmen von Interesse: Sie können sogenannte "nomadische Notebook-Nutzer" bedienen, die sich von verschiedenen Aufenthaltsorten innerhalb oder außerhalb des Unternehmens in das Internet oder Intranet einloggen müssen.
U
UMTS
Universal Mobile Telecommunications System ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). Der Standard löst die bisherige Mobilkommunikation über GSM, wie sie in den D- und E-Netzen angewandt wird, mit einem erweiterten Leistungsspektrum ab. UMTS unterstützt leistungsfähige Multimediadienste. Dazu gehören neben den Sprach- und Audiodiensten die schnelle Daten-, Grafiken- und Textübertragung sowie die Übertragung von Bewegtbildern und Video. Den Anforderungen entsprechend sind UMTS-Handys mit einer Videokamera und einem Farbdisplay ausgestattet.
Unbundling
zu deutsch: Entbündelung. Im liberalisierten Telekommunikationsmarkt die regulatorisch vorgesehene Pflicht marktbeherrschender Netzbetreiber (überwiegend die früheren Monopolisten), jene Leitungssegmente des Zugangsnetzes, die von der lokalen Vermittlungsstelle zum Teilnehmer führen, anderen Betreibern gegen Entgelt zur Verfügung zu stellen.
Unified Messaging
Ein Verfahren zum Vereinheitlichen von Nachrichten, das alle Arten von eingehenden und gesendeten Nachrichten wie E-Mail, Voice-Mail, Fax, SMS oder MMS in einer vereinheitlichten Form zur Verfügung stellt. In der Regel dient dazu eine einheitliche graphische Oberfläche. Dienste und Systeme, die diese Leistung erbringen, bezeichnet man kurz als UMS ( Unified Messaging Services bzw. Unified Messaging Systems ).
