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Interview

Hagen Rickmann, Geschäftsführer Service T-Systems über Erfahrung mit Internetkriminalität, die Qualität von Sicherheitsdienstleistungen und compliancegrechte Lösungen.
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Bernt Ostergaard, Research Director IT Services bei Current Analysis über einen ganzheitlichen Ansatz in Sachen IT-Sicherheit und die Voraussetzungen für ein reibungsloses Zusammenspiel mit externen Partnern.
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Zwischen Security und Produktivität

In Computerviren und Datenmissbrauch sehen knapp zwei Drittel der Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung ein deutlich höheres Risiko als in klassischer Kriminalität und Katastrophen. Dies geht aus dem Sicherheitsreport 2011 hervor, den das Allensbacher Institut für Demoskopie und das Centrum für Strategie und Höhere Führung im Auftrag von T-Systems erstellten. Danach hat IT-Sicherheit für 67 Prozent der Entscheider in größeren Unternehmen einen sehr hohen Stellenwert. Zugleich gehen 42 Prozent der Befragten davon aus, dass Internet- und Computerkriminalität in Zukunft weiter zunehmen werden. Denn Hacker und Industriespione rüsten auf, und ihre Methoden werden immer dreister.
Top Story: Best Practice 4-2011 Top Story: Zwischen Security und Produktivität
Allein in Deutschland belief sich der Schaden durch Wirtschaftskriminalität 2010 auf über 20 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte der Beute – an Daten und Geld – erzielten dabei Hacker durch Cyber-Attacken. Mit dieser zunehmenden Zahl von Angriffen aus dem Netz, so T-Systems CEO Reinhard Clemens, „sind Sabotage und Spionage zu einem eigenständigen Wirtschaftszweig geworden, der Unternehmen wie Gesellschaft bis ins Mark treffen kann“. Beispiele dafür lieferten zuletzt die Schadsoftware „Stuxnet“ oder erst vor wenigen Wochen deren Nachfolger „Duqu“.
Ganz unabhängig davon, aus welcher Richtung Unternehmensdaten Gefahr droht, registrieren internationale IT-Provider wie T-Systems ein zunehmendes Interesse ihrer Kunden an Europa. Deren Aufmerksamkeit weckt besonders das hohe Datenschutzniveau innerhalb der EU und eine optionale Konzentration ihrer Datenbestände in europäischen Rechenzentren. Nicht ohne Grund empfehlen die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder deutschen Unternehmen, ihre bestehenden Verträge mit Cloud-Anbietern zu überprüfen.

Vom Mitarbeiter zum Mittäter

Doch Diebstahlsrisiken drohen Daten, Know-how und Entwicklungsvorsprüngen der Unternehmen oft auch aus unmittelbarer Umgebung. In mehr als 70 Prozent der Fälle von Wirtschaftsspionage kommen die Täter aus dem eigenen Unternehmen. Darunter, so Dieter Kempf, Präsident des deutschen Branchenverbandes BITKOM, seien nicht nur jene, die bewusst kriminell agieren. Immer häufiger würden Angestellte auch unwissentlich als Werkzeuge missbraucht.Doch der Unternehmensberatung KPMG zufolge schult nur jedes vierte Unternehmen seine Mitarbeiter in Sicherheitsfragen und -technologien. Und nur eins von drei Unternehmen hat überhaupt ein IT-Sicherheitskonzept, das Mitarbeitern auch deren eigenes Angriffsrisiko vor Augen führen könnte.
So sind Cloud Computing, Mobility oder Collaboration zwar aktuelle Entwicklungen, die die Produktivität von Unternehmen erhöhen. Doch zugleich bieten die dafür nötigen Infrastrukturen auch immer größere Angriffsflächen für Hacker. Von diesen Marktanforderungen gilt es vor allem für Executives, die Brücke zu den nötigen Sicherheitsbelangen zu schlagen.
Den vollständigen Beitrag finden Sie als PDF rechts unter Downloads oder in der Best Practice Printausgabe 4-2011.

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